Start der Nationalen Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen

Ende Januar 2026 fiel der offizielle Startschuss für die „Nationale Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen“. Die Initiative wurde von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär ins Leben gerufen und wird in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Gesundheit sowie weiteren Partnern umgesetzt. Ziel ist es, die Erforschung postinfektiöser Krankheitsbilder systematisch auszubauen und ihre Versorgungssituation spürbar zu verbessern – unter anderem durch den Aufbau einer breit angelegten, strukturierten Datengrundlage.

Gefördert werden insbesondere Projekte zu Krankheitsmechanismen und immunologischen Prozessen, zur Entwicklung verlässlicher Diagnostik- und Biomarkerverfahren, zu neurologischen und psychischen Auswirkungen sowie zu schweren Langzeitverläufen wie ME/CFS. Darüber hinaus setzt die Dekade auf den Ausbau klinischer Studien und die enge Zusammenarbeit über Fach- und Institutionsgrenzen hinweg. Eine gemeinsame Erklärung der beteiligten Akteure fasst die strategischen Schwerpunkte und konkreten Umsetzungsschritte zusammen.

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